Geschichtliches

Seit Menschengedenken sind Pfade, Wege, Straßen und Bahnen heilige Kommunikations-mittel.

Prähistorie:

„Betelgänge“, das sind Wallfahrtswege und Pilgerpfade, wurden durch kultische barfüßige Springschritte geprägt und so geheiligt. Als keltischer Brauch sind sie heute noch in Andernach (Luxemburg) in Übung. Die Spiralrute schlägt zweimal vor einmal zurück.

Römerzeit:

Die Römer bauten ihre Straßen mit geomantischen Praktiken. Es wurden gepolte Steine eingegraben. Die Spiralrute schlägt einmal vor und einmal zurück aus.

Mittelalter:

Rote Stangen, später rote Kreuze und Steinsetzungen markierten und begrenzten die Wanderpfade und Karrenwege. Unglücksorte wurden mit Andachtsstelen und Bildstöcken, sogenannten „Marterln“ markiert. Auch Pesttote wurden dort bestattet.

Bis in die Neuzeit

Feierliche Straßeneröffnungen mit Gesang, Tanz und Blumenteppich sind Zeremonien zu Ehren der waltenden Energien und Mächte des Schöpfers. Oder, wie es in anderen Erdteilen gesagt wird, der Erdgeister, Sylven, Salamander und Zwerge. Dies, um Unglück, Schicksalschläge und Unfälle zu mindern oder zu verhindern.

 
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